Irina Scherbakowa eröffnete die Tage des Exils in Frankfurt
Am Donnerstag, dem 20. August, eröffnete Dr. Irina Scherbakowa als Schirmherrin die Frankfurter Tage des Exils mit der „Rede zum Exil“ (Verlinkung folgt an dieser Stelle). Scherbakowa ist Gründungsmitglied der NGO MEMORIAL, die 2022 vom Obersten Gerichtshof Russlands aufgelöst wurde und im selben Jahr den Friedensnobelpreis erhielt. Seit Sommer 2022 lebt die promovierte Germanistin, Übersetzerin und Historikerin im deutschen Exil und setzt als Vorstandsvorsitzende des Vereins Zukunft MEMORIAL die Arbeit fort.
Zuvor begrüßte DNB-Generaldirektor Frank Scholze die Gäste im vollbesetzten Vortragssaal. Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Dr. Ina Hartwig, sowie der Bereichsleiter Demokratie und Zusammenhalt der Körber-Stiftung, Sven Tetzlaff, und die Direktorin des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der DNB, Dr. Sylvia Asmus, sprachen anschließend im Gespräch mit Moderatorin Anna Engel (hr2) über die Bedeutung des zweieinhalbwöchigen Veranstaltungsprogramms für die Stadt Frankfurt. Musikalisch gestaltete die international bekannte Klezmer-Band Dobranotch den Abend.
Einige Impressionen der Auftaktveranstaltung zu den Tagen des Exils in der DNB in Frankfurt:






Vom 20. August bis 6. September 2026 finden zum zweiten Mal die Tage des Exils in Frankfurt am Main statt, als Kooperation des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek und der Hamburger Körber-Stiftung. In 50 Veranstaltungen in der ganzen Stadt laden Theater, Kinos, Museen, private Initiativen und Vereine, städtische Einrichtungen und Stiftungen dazu ein, sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Exil auseinanderzusetzen. Das facettenreiche Programm macht Frankfurt als Ort der Erinnerung und der Verständigung über Verfolgung, Flucht und Exil in Gegenwart und Vergangenheit erfahrbar.
Weitere Informationen und Programm der Tage des Exils Frankfurt unter www.tagedesexils.de.






