Unser Tag Für Pädagog*innen

15. August 2022
von H. Edelburg und J. Tran

Im Dezember letzten Jahres sollten wir Auszubildenden – Sinje von Knorre, Hannah Edelburg und
Jo-Aenna Tran – eigentlich für zwei Wochen nach Leipzig fahren. Doch leider machte uns das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung.  Wir bekamen stattdessen die Möglichkeit, Einblicke in die verschiedenen Tätigkeiten der Stabsstelle Strategische Entwicklungen und Kommunikation zu erhalten.

So kamen wir zu unserem Hauptprojekt, in dem es in diesem Blog-Beitrag gehen wird: die Planung und Durchführung einer Veranstaltung für Pädagog*innen auf Initiative von der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft Rhein-Main-Taunus.

Planung, Planung, Planung

Erste Planungsversuche an der Metaplanwand
Foto: Jo-Aenna Tran

Für die Veranstaltung gingen wir auf einige externe Wünsche von SchuleWirtschaft ein. Hierbei waren einerseits Gespräche mit uns Auszubildenden sowie generelle Informationen zum Ausbildungsberuf Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste gefragt. Aber auch eine Vorstellung des Dualen Studiums für Angewandte Informatik sowie der pädagogischen Angebote der DNB waren erwünscht. Die Inhalte, die wir den Teilnehmenden vermitteln wollten, standen deshalb relativ schnell fest. Wie sich herausstellte, war eine detaillierte Planung und die Erstellung eines Ablaufkonzepts jedoch viel schwerer als gedacht. Dankenswerterweise wurde uns eine Seite im Wiki eingerichtet, auf der wir unsere Gedanken ordnen und festhalten konnten. Unsere Ideen und Organisationschritte füllten aber nicht nur die Wiki-Seite, sondern auch eine immer bunter werdende Planwand.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir bei der Planung an mehrere Szenarien denken: der Veranstaltungstermin war zwar erst für den Februar 2022 festgesetzt, jedoch konnten wir nicht darauf vertrauen, dass die Gegebenheiten eine physische Veranstaltung oder eine Führung durch den Bürotrakt erlauben würden. Deswegen planten wir drei verschiedene Versionen unserer Veranstaltung:

Plan A: Eine Führung durch das Gebäude und anschließende Vorträge über unseren Ausbildungsberuf, das duale Studium und die pädagogischen Angebote des Deutschen Exilarchivs.
Plan B: Keine Führung, stattdessen aber Stände und entsprechende Vorträge im Vortragssaal.
Plan V: Eine virtuelle Führung sowie eine Gesprächsrunde.

Um den Teilnehmenden eine inhalts- und abwechslungsreiche Veranstaltung bieten zu können, baten wir einige Kolleg*innen um ihre Unterstützung.

Wir hofften sehr darauf, die Veranstaltung vor Ort durchführen zu können. Umso erleichterter waren wir, dass die Veranstaltung nach der pandemiebedingten Verlegung in den Mai 2022 nach Plan A stattfinden konnte. Es war uns nämlich besonders wichtig, den Pädagog*innen unsere Ausbildung an der DNB so umfangreich wie möglich zu zeigen. Unsere oberste Priorität war daher, eine Führung durch möglichst viele Ausbildungsstationen im Haus zu organisieren, um den Teilnehmenden die anstehenden Tätigkeiten sowie Mengen von eingehenden Medienwerken bei der DNB zeigen zu können. Auch grundlegende Informationen zur DNB an sich, ihrem Gebäude und dem gesetzlichen Sammelauftrag wollten wir den Teilnehmenden während der Führung vermittelten.

Eine Schwierigkeit bei der Planung und Durchführung für die Veranstaltung, stellte die knappe zur Verfügung stehende Zeit dar. Zwei Stunden für eine Führung durch das gesamte Frankfurter Haus sowie drei recht ausführliche Vorträge – wie sollten wir das nur jemals schaffen? Alleine in einem einzigen Magazinraum kann man doch schließlich schon gut und gerne Stunden verbringen! Nachdem wir die Zeiten für die Begrüßung, die einzelnen Vorträge, eine kurze Pause sowie für das Abschlusswort festlegten, blieben uns insgesamt 45 Minuten für die Führung. In regelmäßiger Absprache mit den jeweiligen Referaten planten wir so eine Route durch das Frankfurter Gebäude.

24. Mai 2022 – Tag für Pädagog*innen

Begrüßung der Pädagog*innen durch die Auszubildenden
Foto: Josephine Kreutzer

Die Führung folgte am Tag der Veranstaltung auf eine kurze Begrüßung der Teilnehmenden von uns Auszubildenden in der Rotunde des Frankfurter Hauses. Von dort aus führten wir die Teilnehmenden zunächst ins Aquarium (Räumlichkeit der Benutzung), in dem sie einen guten Überblick über unsere Lesesäle erhalten konnten. Mit zwei Aufzügen bewegten wir uns weiter im Haus fort: Zunächst ging es in die Magazine, dann in die IT-Räumlichkeiten mit dem Server-Raum und danach über den Medieneingang zur Inhaltserschließung. Hier erklärten wir zudem die Tätigkeiten der Formalerschließung. Abschließend beendeten wir die Führung im Sitzungssaal des Dachgeschosses, in dem die einzelnen Vorträge stattfanden.

Der Vortrag über den Ausbildungsberuf Fachangestellte/-r für Medien-und Informationsdienste hielt unser Ausbildungsleiter. Den nachfolgenden Vortrag über das Duale Studium für Angewandte Informatik hielt ein Studierender. Die Vorbereitung dafür, unterstützte der Leiter des Dualen Studiums. Die Veranstaltung endete mit der Vorstellung des Deutschen Exilarchivs und dessen pädagogischen Angebote. Nach dem Abschlusswort bekamen die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch die Dauerausstellung „Exil. Erfahrung und Zeugnis“ teilzunehmen sowie ein interaktives Zeitzeugeninterview mit Kurt S. Maier kennenzulernen.

Einen Bericht von SchuleWirtschaft Rhein-Main-Taunus über die Veranstaltung können Sie auch gerne hier nachlesen.

Danke an Sie alle!

Zum Schluss bleibt uns wirklich nur, Danke zu sagen. Ein großer Dank geht an SchuleWirtschaft Rhein-Main-Taunus und an alle Kolleg*innen, die uns bei unserer Planung und Durchführung unterstützt haben! Wir bedanken uns insbesondere bei unserer Stabsstelle für Strategische Entwicklung und Kommunikation, dass uns die Möglichkeit gegeben wurde, diese Veranstaltung planen und durchführen zu dürfen.

Die Veranstaltung war eine komplett neue Erfahrung für uns, die zwar ihre Schwierigkeiten mit sich brachte, aber vor allem viele Glücks- und Erfolgsmomente. Die Erleichterung, das alles klappte und den Stolz über die erfolgreiche Planung, werden wir wohl noch eine ganze Weile mit uns tragen.

*Nachweis Beitragsbild auf der Startseite:Josephine Kreutzer

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