DEA ist Teil des EHRI-DE Konsortiums
Innerhalb der European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) wurde Anfang Februar der „National Node“ EHRI-DE für Deutschland begründet. EHRI ist eine internationale Kooperation, die digitale Infrastrukturen, Archive und Forschungseinrichtungen vernetzt, um die Erforschung, Dokumentation und Vermittlung des Holocaust europaweit zu fördern. Mit der Gründung von EHRI-ERIC (European Research Infrastructure Consortium) hat die Initiative zudem eine dauerhafte institutionelle Grundlage auf europäischer Ebene erhalten.
EHRI-DE wird vom Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte koordiniert. Zum Konsortium zählen aktuell neben dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 das Bundesarchiv, die Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution, das Fritz Bauer Institut sowie das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO).
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 27.–28. April in München tauschten sich die Mitglieder des EHRI-DE-Konsortiums über die nachhaltige Anbindung an EHRI-ERIC, den weiteren Ausbau des Netzwerks in Deutschland, die Vernetzung von Archiv- und Personendaten, die Entwicklung innovativer Vermittlungsformate sowie Fragen der Wissenschaftskommunikation aus.
Gefördert wird EHRI-DE vom Bundesministerium für Forschung, Wissenschaft und Raumfahrt.







