Gesang der Wölfe zur Notenspur-Nacht
Am Abend des 22. November verwandelte sich das Foyer des Deutschen Musikarchivs in ein „Wohnzimmer“ für die rund dreißig Gäste – mit ganz zauberhafter Musik.
Im Zentrum des Abends stand das Trio VARGSÅNG (schwedisch: „Lied des Wolfs“), das mit seinem nordisch geprägten Folk die Besucher*innen auf eine fast mystische Reise entführte. Die Band spielte traditionelle, aber auch eigene Stücke mit Nyckelharpa, Tagelharpa, Gitarre, Bass, Bodhrá und Buffalo-Drum.





Walzer, Filmmusik und vor allem alte Volksweisen aus dem hohen Norden führten die Gäste zu nebelverhangenen Fjorden und grünen Hügeln bis ins Land von Trollen, Elfen und Wikingern.
Zart und leise kam sie daher, die Musik. Sie erzählte Jahrhunderte alte Geschichten von Sehnsucht und Liebe, die trotz so mancher Sprachbarriere eigentlich keine Übersetzungen brauchten. Ebenso leise und aufmerksam war das Publikum, das keinen Ton der Nyckelharpa, der Gitarre, der Trommel verpassen wollte. Daraus sich ergab eine ganz intime, fast andächtige Stimmung; nur ab und an davon unterbrochen, dass doch mal wer nicht an sich halten konnte, und ein paar Fotos eingefangen hat.
Wir sind zufrieden, das Ensemble glücklich, das Publikum begeistert. Keine Überraschung, dass auch diese Nacht der Hausmusik wieder ein ganz besonderes Erlebnis inmitten eines vollen Veranstaltungskalenders war.


„Musik wohnt unter uns und verbindet uns, indem wir sie miteinander teilen„
Seit 2015 öffnen zur Notenspur-Nacht der Hausmusik private Wohnzimmer sowie öffentliche Einrichtungen ihre Türen, wo sich Bands und Ensembles jeglicher Couleur zusammenfinden, um abseits großer Bühnen vor kleinem Publikum Musik zu machen.






